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WERBE GLOSSAR

G bis I

Gross Rating Points (GRP)

 

Gross Rating Points (abgekürzt GRP) ist eine Kennzahl aus der Mediaplanung, mit der man den Werbedruck einer Kampagne oder auch einer einzelnen Werbemaßnahme messen kann. Um den GRP zu ermitteln, wird die Nettoreichweite in Prozent mit der Anzahl der durchschnittlichen Kontakte multipliziert. Daher sagt der GRP aus, wie intensiv eine Zielgruppe erreicht wurde. Ein Beispiel: Eine Zielgruppe umfasst 100.000 Personen. Eine Anzeige, die an diese Zielgruppe ausgeliefert wurde erreichte eine Reichweite von 80.000 und eine Kontaktzahl von 2,0 (das bedeutet, die Anzeige wurde jeder Person zwei Mal angezeigt). Dann beträgt der GRP 80% (80.000 von 100.000) x 2 = 160. Mit dieser Kennzahl lässt sich abschätzen, ob eine Werbemaßnahme innerhalb einer Zielgruppe wirtschaftlich platziert wurde. Je höher der GRP bei gegebenen Kosten ist, desto größer ist der mit dem Budget erreichte Werbedruck. Diese Kennzahl ist nicht unkritisch zu verwenden, weil sie über die Qualität der Kontakte keine Aussage machen kann. In dem genannten Beispiel könnte ein GRP auch dann erreicht werden, die Anzeige 8 Personen 20.000 Mal angezeigt worden wäre. Daher ist immer eine Gesamtschau verschiedener Kennzahlen zu empfehlen.

 

 

 

 

Geo-Marketing

 

Geo-Marketing ergänzt den traditionellen Marketing-Mix (Produkt, Preis, Distribution und Kommunikation) um eine geographische, also räumliche Dimension. Ausgangspunkt des Geo-Marketings ist die Tatsache, dass sich Verbraucher räumlich bewegen und dass es zu einem Verkauf dann kommt, wenn die Entfernung zwischen Konsument und Produkt möglichst gering ist. Das Geo-Marketing beschäftigt sich daher mit Fragen der Nähe zwischen Produkt und Konsument. Fragen der Ausgestaltung des Vertriebsnetzes, der Standortplanung und auch der lokalen Aussteuerung der Mediaplanung gehören zum Geo-Marketing.

 

 

 

 

 

 

Heatmap

 

Eine Heatmap ist eine Form der Visualisierung von Daten. Die bekannteste Anwendung von Heatmaps ist der Wetterbericht. Dort werden auf einer Landkarte Temperaturen oder Temperaturbereiche farblich dargestellt, sodass auf den ersten Blick erkennbar ist, wo es kalt oder warm ist. Für Heatmaps gibt es zahlreiche weitere Anwendungsfälle. Einer ist die Erfolgsmessung von Websiten. Mit Hilfe von Eyetracking-Technologien wird bei Probanden gemessen, welche Bereiche auf einer Website sie wie lange anschauen. Je öfter und je länger ein Bereich oder auch ein konkreter Inhalt betrachtet wird desto höher ist der Messwert, der diesem Bereich zugeordnet wird. Die Daten können dann auf einer Heatmap dargestellt werden. Stark frequentierte Bereiche erscheinen dann beispielsweise röter; schwach frequentierte Bereiche erscheinen blauer. Mit einer solchen Heatmaps kann der Websitenbetreiber auf den ersten Blick erkennen, welche Bereiche seiner Website besonders oft gesehen werden und darauf beispielsweise Werbeplätze und Werbepreise ausrichten.

 

 

 

 

 

Inbound Marketing

 

Inbound Marketing ist ein strategischer Ansatz des Marketings, der darauf baut, dass Botschaften nicht an den Kunden gesendet werden (Outbound-Marketing, beispielsweise durch Anzeigen), sondern dass der Kunde von sich aus zum Produkt kommt. Die Methoden des Inbound Marketings sind daher darauf ausgerichtet, dass der Kunde das Produkt oder die Marke von sich aus findet. Zu den Werkzeugen gehören daher unter anderem Content Marketing, E-Mail-Marketing, Lead-Generation oder Marketing Automation. Die Vorteile des Inbound-Marketings bestehen vor allem in der hohen inneren Motivation des Kunden, der nicht durch Werbung gezogen wird, sondern von selbst kommt. Zudem sind die Kosten deutlich niedriger als bei Outbound-Strategien.

 

Influencer

 

Als Influencer bezeichnet man heute insbesondere Personen (Künstler, Youtube-Stars, Instagram-Profile), die aufgrund hoher eigener Reichweite oder ihrer speziellen persönlichen Bedeutung Einfluss auf die Kaufentscheidungen ihres Publikums nehmen können. Werbetreibende platzieren ihre Produkte in den Beiträgen dieser Influenzer - beispielsweise in sozialen Netzwerken - oder schalten Spots bzw. buchen Sponsoring. Die Werbetreiben spekulieren darauf, dass die durch Influencer präsentierten Produkte einen starken Kaufimpuls erhalten. Neu ist die Form des Marketings mit Influencern über soziale Netzwerkle wie Youtube oder Instagram. Das Influencer-Marketing selbst wird mit Markenbotschaftern wie Schauspielern oder Spitztensportlern schon seit vielen Jahren praktiziert.

 

Influencer Marketing

Beim Influencer Marketing setzen Werbetreibende sogenannte Multiplikatoren ein, um Marketing-Maßnahmen umzusetzen. Als Multiplikatoren eignen sich alle Personen, die vor dem Hintergrund des zu bewerbenden Produktes eine große Glaubwürdigkeit, ein passendes Image und eine hohe persönliche Reichweite mitbringen. Die Werbetreibenden kalkulieren beim Influencer Marketing damit, dass ein Imagetransfer vom Multiplikator auf ein Produkt oder eine Marke stattfindet. Werbemaßnahmen im Bereich des Influencer Marketings können below the line - beispielsweise durch Produktplatzierungen oder PR-Aktionen - oder below the Line durch Anzeigen oder Spots mit den Multiplikatoren umgesetzt werden. Zwar beschreibt das Influencer Marketing jede Form der Marketingkampagne mit Multiplikatoren wie z.B. das klassische Sportmarketing. Heute hat das Influencer Marketing in sozialen Netzwerken jedoch eine besondere Bedeutung erreicht.

 

 

In-Page Ads

In-Page Ads sind im Online-Marketing solche Werbeanzeigen, die auf der Website des Werbeträgers erscheinen und nicht beispielsweise als Video-Ad innerhalb eines Videos auftauchen. Zu In-Page Ads gehören vor allem die ganz klassischen Werbebanner, die auf der Website des Werbeträgers erscheinen. Pop-ups oder Pop-unders hingegen sind keine In-Page Ads.

 

 

Interstitial (Unterbrecherwerbung)

 

Interstitials sind Werbeformen, die den regulären Konsum von Inhalten eines Werbemediums wie einer Fernsehsendung oder einer Website unterbrechen. Im Fall der Online-Werbung werden beim Aufruf einer Website Interstitials großformatig eingeblendet, bevor die eigentliche Seite geladen ist. Andere Formen von Interstitials bauen sich während des Scrollens auf der Größe des gesamten Screens auf. Der User wird damit gezwungen, seinen Lesevorgang zum Betrachten der Werbung zu unterbrechen. Diese Werbeform erlaubt es Werbetreibenden, mit großen Formaten zu arbeiten. Außerdem ist die Wahrnehmung der Anzeige besser als bei In-Page Ads, die beispielsweise in Form von Skyscrapern am Rand des Contents erscheinen und oft übersehen werden. Jedoch sind Interstitials auch risikobehaftet, da sie von Nutzern oft als besonders störend angesehen werden. Daher kommt es beim Einsatz dieser Werbeform öfter zu Abbruchhandlungen.

 

 

 

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